Chinakunde im Twitter-Stil

100 Tage, 10.000 Wörter, 1.400.000.000 Chinesen – und ein Mann, der versucht, in hundert Tagen aus China schlau zu werden. Michael Reist erkundet das Reich der Mitte und lernt dort Mandarin, hartnäckiges Verhandeln und vieles über die chinesischen Sitten. Er schreibt jeden Tag einen Tagebucheintrag von exakt hundert Wörtern. Entstanden ist eine einzigartige Chinakunde im Twitter-Stil: „Fast & Konfuzius“.

Wie bewegt man sich kostenlos durch Peking? Was passiert, wenn ein Westler versucht, sich den lokalen Gepflogenheiten anzupassen? Und wie bekommt man in China, was man möchte – zum Beispiel einen kleinen Melonensmoothie? Mit diesen Fragen im Rucksack macht sich Michael Reist, genannt Mike, auf, um China zu entdecken. Dabei hat er sich selbst eine Challenge gesetzt: An jedem der insgesamt hundert Tage, die er im Reich der Mitte verbringt, schreibt er einen Tagebucheintrag und benutzt dafür genau hundert Wörter.

Die ersten Schritte in China sind frustrierend für Mike: So schafft er es nicht, das Wort cèsuŏ, (Toilette) so auszusprechen, dass er auch nur ansatzweise verstanden wird. Nach und nach nähert er sich der chinesischen Sprache und Kultur an. Dabei helfen ihm vor allem zahlreiche skurille und herzerwärmende Begegnungen. Und so klopft er hundert Tage später bereits mühelos seine ersten Sprüche auf Chinesisch.

„Fast & Konfuzius“ bietet einen modernen Kultureinblick in ein Land auf der Überholspur. China hat Mikes kühnste Erwartungen übertroffen, denn für ihn ist es völlig anders als vermutet. Die Suche nach „Andersartigkeit“ ist Mikes Antrieb, regelmäßig Länder auf sämtlichen Kontinenten zu bereisen. Der gebürtige Schweizer arbeitet als Texter und Autor in Bern.

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