Vollmachten

Mit diesen Vollmachten wird eine Vertrauensperson uneingeschränkt bevollmächtigt, vermögensrechtliche und persönliche Entscheidungen zu treffen. Das Einrichten dieser Vollmachten verhindert, dass ein gesetzlicher Betreuer beauftragt wird.

Statistiken zufolge haben nur 30% der Deutschen im Fall einer Krankheit Vorsorge getroffen. Jeder, damit sind auch junge Menschen gemeint, kann in die Situation kommen, unheilbar zu erkranken und dann nicht mehr selbst entscheiden zu können. Wer seinen eigenen Willen berücksichtigt sehen will, sollte dementsprechend vorsorgen und rechtzeitig eindeutige Dokumente bereitstellen.

Gerade für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gibt es mittlerweile übersichtliche Formulare, die sich durchaus innerhalb einer Stunde durchlesen und ausfüllen lassen. Das ist doch ein Anfang! Enthalten sind Fragen nach künstlicher Ernährung und Beatmung sowie die Frage wie und ob Medikamente z. B. zur Linderung für Leiden verabreicht werden sollen. Alles Fragen, die eher unangenehm sind, aber sind sie einmal geklärt, fühlt man sich ungemein befreit.

Die Informationen sind umfangreich und folgende Punkte gilt es zu berücksichtigen:

  • Original / Kopien der Dokumente sollten Bevollmächtigten, ggfs. dem Hausarzt vorliegen und gut auffindbar bereitgehalten werden.
  • Die Vollmacht sollte regelmäßig aktualisiert bzw. überprüft werden.
  • Kontovollmacht unbedingt separat erteilen und evtl. beim Geldinstitut nachfragen.

Auf der Website vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz findet man Informationen und das Formular zum Download.

hp

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