Religionen in Hong Kong

In der chinesischen Bevölkerung dominiert der chinesische Volksglaube, ein Gemisch aus teils religiösen und teils nicht-religiösen Praktiken. Er vereint Elemente von Ahnenverehrung, lokalen Kulten, Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus.

Seit dem Handover der Briten ist eine Zunahme der Volksreligionen zu verzeichnen. Über eine Million Buddhisten und über eine Million Taoisten machen zusammen mit den Angehörigen der Volksreligionen und Atheisten 82,8% der Einwohner aus.

11,6% der Bevölkerung sind Christen; Tendenz fallend. Darunter gibt es 379.000 Katholiken und 480.000 Protestanten.

Von den 300.000 Muslimen (4,1%) sind 50.000 Chinesen, 150.000 Indonesier und 30.000 Pakistanis. Der Rest kommt aus dem Nahen Osten.

1,3% bzw. 100.000 Einwohner sind Hindus aus Indien, Nepal und südostasiatischen Ländern; Tendenz stark steigend.

Im 19. Jahrhundert kamen als Teil der britischen Armee Sikhs vom Panjab nach Hong Kong. Sie machen heute 0,2% der Bevölkerung aus. In den letzten drei Jahren ist ihre Anzahl von 10.000 auf 12.000 gestiegen.

Die ersten Juden wanderten 1842 in Hong Kong ein. Von den 2.500 heute hier lebenden Juden sind zwei Drittel Amerikaner und Israelis.

Quelle: GovHK, Mai 2016

ct

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