Berge unserer Nachbarschaft

Tourenaktivitäten im Gebirge haben in den letzten Jahren stark zugenommen. In Asien befinden sich alle Acht- und Siebentausender der Welt. Aber, um sie zu besteigen, sind Klettertechnik und Vorbereitung notwendig. Die Zwei-, Drei- und Viertausender in unserer Nachbarschaft allerdings sind auch für „normale“ Wanderer machbar.

Der Khüiten Peak liegt im südlichen Altaigebirge und ist mit einer Höhe von 4.374 m der höchste Berg der Mongolei. Wandern mit Lastkamelen bis zum Base Camp auf 2.900 m Höhe ist möglich.  

Der Vulkan Fuji-san ist mit 3.776 m Höhe der höchste Berg Japans. Sein Gipfel befindet sich auf der Hauptinsel Honshū. Seit 2013 ist er Teil des Weltkulturerbes.
Dank seiner Form ist der Berg im Vergleich zu anderen Dreitausendern relativ leicht zu ersteigen. Im Sommer ist der Aufstieg auf drei verschiedenen Routen für die Öffentlichkeit freigegeben. Pro Tag sind rund 3000 Touristen unterwegs zum Gipfel. Autos dürfen bis zur Station Gogōme auf etwa 2.300 m fahren. Diese Straße ist während des buddhistischen Festes Obon nur für Busse geöffnet.

Der 1.950 m hohe Hallasan ist der höchste Berg Südkoreas und liegt auf der Insel Jeju-do. Er ist ein ruhender Schildvulkan und kann über vier verschiedene Routen erklommen werden, wobei derzeit jedoch aus Naturschutzgründen nur die Routen über den Seongpanak-Trail und den Gwaneumsa-Trail bis zum Gipfel führen. Die anderen zwei Routen gehen nur bis zur Witse Oreum-Hütte auf 1.700 m.

Taiwans höchster Berg ist der Yu Shan (Jadeberg) mit einer Höhe von 3.952 m. Er liegt in Zentraltaiwan. Zwei Trails führen zum Gipfel. Der einfachste, eine 2-Tagestour hin und zurück, beginnt in Tataka.

Mount Apo, auf der Insel Mindanao, ist mit 2.954 m der höchste Berg der Philippinen. Er ist ein Schichtvulkan und besitzt insgesamt drei Gipfel. Der Zeitpunkt seines letzten Ausbruchs ist unbekannt. Apo ist ein beliebtes Wanderziel, da sein Gipfel ohne Klettertechnik zu erreichen ist. Für den Auf- und Abstieg auf der Hauptroute von Westen über Kidapawan sind etwa drei Tage einzuplanen. Der Weg von Südwesten über New Israel ist kürzer. Zwei seltener begangene Aufstiegsrouten, von Süden und von Osten, sind ebenfalls vorhanden. Führer stehen zur Verfügung.

Der Phnom Aural ist die höchste Erhebung in Kambodscha. Er ist 1.813 m hoch und liegt im östlichen Teil des Kardamomg-Gebirges. Einstiegsort ist Kompong Chhnang.

Der Fansipan liegt im vietnamesischen Yunnan-Gebirge. Er ist mit einer Höhe von 3.143 m der höchste Berg Vietnams. Die Besteigung sollte wegen des schnell wechselnden Wetters nie ohne Führer gemacht werden und nimmt ein bis drei Tage in Anspruch.
Seit 2016 führt eine 6.292 m lange 3S-Seilbahn auf den Gipfel und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 1.410 m. Die Fahrt dauert 15 Minuten und endet auf einem Hochplateau.

Der Doi Inthanon liegt in der Provinz Chiang Mai und ist mit 2.565 m die höchste Erhebung Thailands. Eine Straße führt vorbei an Wasserfällen und Dörfern der Bergvölker bis hinauf zum Gipfel. D. h. 1.904 Höhemeter können auch mit dem Fahr-, Motorrad oder Auto zurückgelegt werden.

Mount Kinabalu in Ost-Malaysia, der höchste Berg Südostasiens, ist ein riesig gezacktes Granitmassiv, das sich auf eine Höhe von 4.095 m erhebt. Eine Anmeldung im Nationalpark ist erforderlich. Die geführte Tour dauert 2 Tage und 1 Nacht. Sie beginnt auf 1.564 m. Von dort geht es bis zu den Hütten in 3.200 m Höhe zum Übernachten. Der Aufstieg erfolgt nachts zwischen 2 und 3 Uhr. Die reine Laufzeit beträgt ca. 12,5 Stunden.

Der Pidurutalagala ist ein Berg im zentralen Hochland Sri Lankas. Er ist mit einer Höhe von 2.534 Meter die höchste Erhebung des Landes. Es ist nicht erlaubt, den Gipfel zu Fuß zu besteigen, da der Weg dorthin durch militärisches Sperrgebiet führt. Es ist aber möglich, mit einem Taxi auf den Gipfel zu fahren.

Hong Kongs höchster Berg mit einer Höhe von 957 m ist der Tai Mo Shan.

ct

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