China in Zahlen

Der Wirtschaftsboom und die Öffnung Chinas haben einen unglaublichen Wandel ausgelöst, der sich in Zahlen ausdrücken lässt.

Die Digitalisierung des Alltags ist weit vorangeschritten. 730 Millionen Menschen bzw. 52,1% waren Ende 2016 mit Handys, Tablets oder Computern online. Die Anzahl der Smartphonenutzer in der Schweiz liegt 2017 bei 71,7%, in Deutschland besitzen 68,8% der Bevölkerung ein Smartphone, in Hong Kong sind es 82,1 %. 

470 Millionen Chinesen bezahlen bargeldlos, das entspricht 33,6%. In der Schweiz wird diese Form des Bezahlens auch immer beliebter: Bereits 50% der Konsumenten zahlen kontaktlos – vor allem mit Karte. 74% der Transaktionen in Deutschland wurden 2017 noch mit Banknoten und Münzen getätigt. In Österreich liegt der Bargeldanteil bei den Zahlungsmitteln noch höher. Auch Hong Kong ist in dieser Beziehung nicht so fortschrittlich!

77% aller Chinesen kaufen online ein. 65% der Deutschen und 96% der Schweizer, die im Web surfen, shoppen online, aber nur 58% der Österreicher bestellen im Internet. 

286 Millionen Wanderarbeiter sind in China unterwegs, ohne die Chinas Wirtschaftswachstum nicht möglich gewesen wäre.

Die Arbeitslosenquote in China liegt bei 4%, in Hong Kong bei 3,1%, in Deutschland bei 5,5%, in der Schweiz bei 3,2% und in Österreich bei 5,3%.

3,4 Billionen US-Dollar Devisenreserven zählte China Ende März 2018. Die Währungsreserven der Schweiz belaufen sich auf 798,8 Milliarden, Hong Kong stehen 451,6 Milliarden zur Verfügung, Deutschland 200,9 Milliarden und die USA hat lediglich 120 Milliarden.

Mehr als 70% des weltweit hergestellten Spielzeugs stammt aus China. Waren im Wert von mehr als zehn Milliarden Dollar werden jährlich exportiert.

115 chinesische Konzerne sind in der Fortune 500 als umsatzstärkste Unternehmen der Welt gelistet. Darunter sind State Grid, die Sinopec Group und China National Petroleum zu finden. Deutschland ist mit 28 Unternehmen wie VW, Daimler und E.ON dabei. Die Schweiz ist mit 15 Firmen wie Glencore International, Nestlé und Novartis vertreten.     

8.330 Patente wurden 2017 in China angemeldet. Damit liegt die Volksrepublik nach den USA, Deutschland, Japan und Frankreich weltweit auf Platz fünf bei den jährlichen Patentanträgen.

7,2 Tonnen Kohlendioxid wurden pro Kopf im Jahr 2016 in China ausgestoßen; 6,9 Tonnen in Europa. 

54 Journalisten und Blogger sitzen derzeit aus politischen Gründen in Haft, womit China auf der Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 176 von 180 steht. Den ersten Platz belegt Norwegen, den fünften die Schweiz und den elften Österreich. Deutschland ist auf den 15. Rang vorgerückt.

Der Aufstieg Chinas zu einer globalen Wirtschaftsnation hat zu einem erheblichen Wohlstandszuwachs in der Bevölkerung geführt. 10,7% aller erwachsenen Chinesen gehören zur neuen urbanen Mittelschicht, die zahlenmäßig größte der Welt. 

ct

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